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Matchtag 7, Herren 1

Herren 1 Runde 7

In Lodrino bestritten die Yetis gegen das spielstarke Team Vallemaggia Cavergno und den Rivalen Wolhusen zwei wichtige Spiele. Das Ziel: endlich Vallemaggia schlagen und Vollgas ins Derby gegen Wolhusen.

UH Vallemaggia Cavergno - Yetis 8:9 (1:4/4:7)

Gegen den Drittplatzierten aus dem Tessin gelang der Start ins Spiel überhaupt nicht, obwohl die Yetis die Stärken des Gegners eigentlich kannten. Noch nie gelang ein Sieg gegen ihn. Nach 8 Spielminuten lagen die Yetis schon mit drei Toren zurück, das anschliessende Time-Out brachte Ruhe ins Spiel. Als Folge davon fielen keine weiteren Tore mehr – Pausenstand 4:1. Die Yetis konnten die Pace nach der Pause erhöhen, ein mitentscheidender Faktor war die Reduzierung auf 2 Blöcke. Das Spiel entwickelte sich zu einer ausgeglichenen Partie und beide Teams konnten Tore erzielen. Mit einer starken Teamleistung, welche durch die routinierten Spieler vorangetrieben wurde, konnten die Yetis drei Minuten vor Spielende zum 7:7 ausgleichen und in den darauffolgenden Einsätzen gleich einen 2-Tore-Vorsprung erzielen. Ein unglaubliches Comeback. Vallemaggia spielte die zweite Halbzeit zwar nicht schlechter, aber der Yeti war nun entfesselt und es entstand eine unglaubliche Dynamik: Härte, technische Raffinesse und atemberaubende Tore prägte das Spiel auf hohem Niveau. Als Vallemaggia den Goalie allerdings durch einen vierten Feldspieler ersetzte, stand das Spiel auf der Kippe. Erst recht, als der Anschlusstreffer in der letzten Minute gelang. Nichtsdestotrotz konnten die Yetis ihren hart erkämpften Vorsprung runterspielen und somit die offene Rechnung aus den vergangenen Jahren und der Vorrunde begleichen! Ein Spiel wohl für die Geschichtsbücher.  

Wolhusen - Yetis 3:3 (1:1/2:2)

Auch im Derby gegen Wolhusen starteten die Yetis nicht gut. Sie kassierten gleich zu Beginn ein Gegentor, den Schaden konnten sie dieses Mal jedoch in Grenzen halten, denn der Ausglich erfolgte sofort. Der weitere Verlauf der ersten Halbzeit verlief harzig: Wolhusen konnte den Grossteil der Yetis-Abschlüsse blocken und darum fielen keine Tore mehr. Pausenstand 1:1. Auch nach der Pause änderte sich am Spiel nicht viel. Hildisrieden spielte, Wolhusen kämpfte. Der Führungstreffer war die logische Konsequenz. Leider war man zu verkrampft in der Offensive und konnte die vielen, vielen Abschlüsse nicht am Gegner vorbeibringen. Die spielerische Leichtigkeit aus dem ersten Spiel war weg. Wolhusen ging gar in Führung! In der Schlussphase suchte man nun den Ausgleich. Das abstiegsgefährdete Wolhusen verteidigte mit allem, was sie hatten, bis die Yetis in der letzten Minute im Vier-gegen-Drei den so wichtigen Ausgleichstreffer erzielen konnten. Für den Sieg reichte es diesmal nicht, zu viel Herz zeigte der Gegner.